
Bayern
Monstrumologischer Kongress
Hoch über dem Aischtal, auf einer bewaldeten Anhöhe der Frankenhöhe, sammelt sich kurz vor Weihnachten eine eigentümliche Gesellschaft: Jägerinnen seltener Kreaturen, Krypto-Forscher mit zerlesenen Notizbüchern, Heilkundige, die zu viel über Mondphasen wissen, und ein paar Hexen, die sich nach außen lieber als Naturphilosophinnen ausgeben. Burg Hoheneck wird für vier Tage zum Jagdhaus der Monstrumologischen Gesellschaft, mit knarrenden Dielen, langen Tischen und dem klassischen Kerzenflackern, das so eine Burg im Dezember mitbringt.
Der Kongress versteht sich als Ambiente-Con mit offenem Bezugsrahmen. Charaktere aus verschiedenen Spielwelten dürfen anreisen, gemeinsamer Nenner ist das wissenschaftliche oder praktische Interesse an Wesen, die in den meisten Bestiarien noch keinen sauberen Eintrag haben. Der Veranstalter gibt einen erdigen, bewusst zurückhaltenden Ton vor, keine Hochmagie, kein epischer Heldenmodus, sondern Feldforschung, Streitgespräche und kollegiale Eitelkeiten. Charakterkonzepte werden vorher über einen Bewerbungsbogen abgestimmt, damit das Ensemble zusammenpasst.
Inhaltlich tragen die Teilnehmenden den Großteil selbst bei. Der Veranstalter stellt Rahmenhandlung, Räume und Versorgung, der Spielinhalt entsteht aus mitgebrachten Vorträgen, Demonstrationen, Ausstellungsstücken, Streitschriften und sicher der einen oder anderen anonymen Notiz, die jemand am Schwarzen Brett hinterlässt. Wenn du ein Präparat zeigen, eine These verteidigen oder eine Vorführung halten möchtest, kündige es gern an. Die Idee ist ausdrücklich, dass alle etwas beisteuern.
Gespielt wird im freien Spiel nach DKWD(D)K-Prinzip, also ohne ausgewürfelte Konflikte. Das senkt die Einstiegshürde für Neueinsteigerinnen, verlangt aber eine gewisse Bereitschaft, sich auf Charaktertreue und gemeinsame Absprachen einzulassen. Die Unterbringung im Haus mit Vollverpflegung trägt zum geschlossenen Setting bei. Du bleibst vier Tage in der Burg, isst gemeinsam, diskutierst nachts in den Stuben weiter. Hoheneck ist seit 1984 Jugendbildungsstätte und stellt rund 77 Betten, die Lage abseits größerer Orte tut der Atmosphäre den Rest.
Praktisches
- Art der Veranstaltung: Akademie-Con (Ambiente)
- Status: Spieler- und NSC-Plätze frei
- Spieler / NSC: 60 Plätze, davon laut Veranstalter zuletzt 20 SC-Plätze offen
- Mindestalter / Bewerbung: Teilnahme nur nach Charakterbewerbung über den Bogen des Veranstalters
- Regelwerk: Freies Spiel / DKWD(D)K
- Setting-Ausrichtung: offener Bezugsrahmen, erdiger Low-Power-Stil
- Unterkunft: im Haus (Jugendbildungsstätte Burg Hoheneck)
- Verpflegung: Vollverpflegung
- Anmeldeschluss: 01.12.2026
- Kampagne: keine fortlaufende Kampagne
- Anmeldung: Anmeldung über die Veranstalter-Seite.
Öffnungszeiten
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12. – 14. Juni 2026
Avalon-Chroniken - Der Schatten des Nordens
Ein Wochenende lang ziehen wieder die Nebel der sagenumwobenen Insel auf, und du stehst mittendrin. Auf dem Pfadfinderlagerplatz Birkenheide, eingebettet in die Heide-, Wald- und Dünenlandschaft der Wildeshauser Geest südlich von Ganderkesee, schickt die Avalon-Orga eine Nebenausgabe ihrer Hauskampagne ins Spiel. 4,5 Hektar Lagerfläche, umringt von Kiefern und Sanddünen, werden für ein paar Tage zur mystischen Eilandkulisse. Veteranen der Reihe und Neulinge reihen sich darauf gleichberechtigt ein.

12. – 14. Juni 2026
Die Chroniken des Phoenix - Akt 5 - Tage des Sturms
Über Noralith zieht ein Sturm auf, der nichts mit Wetter zu tun hat. Onyx, eine Hexenmeisterin mit lebendigem und untotem Gefolge, hat sich in den Wäldern rund ums Dorf festgesetzt, und der Angriff steht kurz bevor. Genau in diesen Moment wirfst du dich, wenn du dich für den fünften Akt der Phönix-Chroniken anmeldest. Schauplatz ist das Gelände des Jugendhauses Kugelbach im Bayerischen Wald, ein bewaldetes Stück zwischen Prackenbach und Miltach, in dem Wiese, Bach und Baumdickicht nahtlos in die Spielfläche übergehen. Du startest nicht in irgendeiner Lichtung, sondern mitten in einer Welt, die seit fünf Akten ihre eigene Geschichte webt.

12. – 14. Juni 2026
Fluch der Funken - Zunder und Zweifel
Drei Tage lang wird das Gutshaus Klein Dammerow im Süden der Mecklenburgischen Seenplatte zur Burg Himmelsstein, dem alten Herzen der Ostlande, jenes Schutzbundes, von dem in der Welt Regis Riparion noch immer eine eigentümliche Autorität ausgeht. Du betrittst das Haus nicht als Tourist, sondern als Teil der Hofgesellschaft, in Rolle, in Gewandung, mitten in einer Erzählung, die ihr gemeinsam tragt. Das Gutshaus aus dem frühen 19. Jahrhundert, abseits in der Nähe von Plau am See gelegen, liefert die passende Kulisse: Säle, Treppen und einen Hof, auf dem sich Stoff und Stahl bewegen lassen.