
Bayern
Böses Blut
Am Rand der bekannten Welt, dort wo die Hohenmark in die wilden Tiefen des Bornwalds übergeht, schließen sich offene Fragen zu einem dichten Knoten zusammen. Drei Tage lang versammelt die Rabenschwinge ihre Spielerinnen und Spieler in einer alten Mühle in der Oberpfalz, um genau diesen Knoten zu lösen. „Böses Blut“ ist als plotlastiges Abenteurer-Con angelegt: kein loses Tavernenwochenende, sondern ein bewusst durchkomponierter Bogen, in dem mehrere laufende Geschichten der Orga zum Ende geführt werden sollen.
In der Fiktion liegt der Schauplatz weit nördlicher, in Harden, dem letzten zivilisierten Posten der Hohenmark vor den unwegsamen Wäldern. Die Stadt wird militärisch dominiert: Die Märkische Landeskaserne dient den „Erleuchteten des Blutes“ als Machtbasis, hier werden Rekruten für den Feldzug gegen die „Wahren Feinde“ im Norden und Osten gedrillt. Parallel dazu zieht eine Expedition gelehrter Abenteurer durch die Region und folgt der Spur einer mythischen Magierin. Und die „Rote Stute“ Yaga von Wosna ist mit dunklen Gerüchten unterwegs, die sich um die Travia-Klostergemeinschaft „Sveti Mascha“ ranken. Aus diesen Linien soll auf dem Con ein gemeinsames Finale entstehen.
Gespielt wird klassisch im Aventurien des Schwarzen Auges; zugelassen sind ausschließlich Charaktere aus dieser Spielwelt. Der Plot ist auf erfahrene Abenteurer-Archetypen zugeschnitten: Magier, Geweihte, Gelehrte und Kämpfer, die mit Recherche, Reisen und Konfrontation gleichermaßen umgehen. Wer die bisherigen Rabenschwinge-Plotlinien nicht kennt, darf trotzdem einsteigen. Der Veranstalter betont ausdrücklich, dass auch Neulinge in der Reihe willkommen sind. Als Regelgrundlage gelten die Ambienterichtlinien des Codex-Orgaverbunds, an dem die Rabenschwinge beteiligt ist; gespielt wird also weniger über Punktewerte als über das, was die Spielenden glaubwürdig darstellen können (DKWDDK).
Die Schneemühle, in der das Ganze stattfindet, liegt zwischen Berching und Plankstetten direkt an der B299, in einer alten Mühlenanlage mit Tümpeln, Garten und einer Scheune. Das Selbstversorgerhaus gehört zur Benediktinerabtei Plankstetten und wird sonst überwiegend von Jugend- und Kirchengruppen genutzt, ein eher stiller, abgelegener Spielort, der den dichten Plot dieses Cons gut tragen kann. SCs übernachten zelten auf dem Gelände, NSCs nutzen das Haus; Verpflegung läuft über eine eigene Taverne.
Eckdaten
- Art der Veranstaltung: plotlastiges Abenteurer-Con im Bornland (Hauskampagne der Rabenschwinge)
- Spieler & NSC: 35 SC-Plätze und 22 NSC-Plätze geplant
- Mindestalter: ab 18 Jahre
- Regelwerk: Das Schwarze Auge, gespielt nach den Ambienterichtlinien des Codex-Orgaverbunds (DKWDDK)
- Charakter-Zulassung: ausschließlich Charaktere aus Aventurien; Quereinstieg in die Plotreihe möglich
- Unterkunft: Haus für die NSCs, SCs in eigenen Zelten auf dem Gelände
- Verpflegung: Vollverpflegung, Taverne vorhanden
- Tarife: zwei Tarifstaffeln (Spieler und GSC), die jeweils gültigen Preise stehen oben auf der Eventseite
- Anmeldeschluss: 28.08.2026
- Anmeldung: Anmeldung über die Veranstalter-Seite.
- Für DSA-LARP-Neulinge: Allgemeine Einführungen ins DSA-Live findest du beim Codex-Verbund (Auge der Gasse).
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